

Sie haben sich entschieden, Ihre Immobilie zu verkaufen. Die erste Frage, die viele Eigentümer sich stellen: Brauche ich wirklich einen Makler? Schließlich kostet das Provision und das Internet ist voll von Plattformen, auf denen man sein Haus selbst inserieren kann.
Die ehrliche Antwort lautet: Ein erfahrener Makler ist keine Kostenstelle. Er ist ein Renditehebel. Wer die Verhandlung im Immobilienverkauf kennt und wirklich beherrscht erzielt messbar höhere Preise. Studien und Praxiserfahrungen aus dem deutschen Markt zeigen: Der Unterschied zwischen einem professionell begleiteten Verkauf und einem privaten Direktverkauf beträgt häufig 10 % bis 15 % des Verkaufspreises. Bei einer Immobilie mit einem Marktwert von 500.000 Euro sind das 50.000 bis 75.000 Euro netto in Ihrer Tasche.
Viele Eigentümer unterschätzen, wie komplex der Verkaufsprozess wirklich ist. Der Preis wird nicht beim Inserieren festgelegt er entsteht in der Verhandlung. Und dort spielen Faktoren eine Rolle, die sich kaum noch mit gesundem Menschenverstand allein navigieren lassen.
Wer sein eigenes Zuhause verkauft, ist emotional gebunden. Käufer wissen das und nutzen es. Sie machen kritische Anmerkungen über „den alten Grundriss" oder „die schwierige Parksituation" nicht aus Überzeugung, sondern als taktisches Mittel zur Preisminderung. Ein Makler reagiert sachlich, kennt die Gegenargumente und lässt sich von emotionaler Rhetorik nicht aus der Ruhe bringen.
Wer nicht weiß, was vergleichbare Objekte in Augsburg-Göggingen oder Friedberg zuletzt erzielt haben, kann kein überzeugendes Gegenargument liefern, wenn ein Käufer einen Preisabschlag fordert. Professionelle Makler haben Zugang zu echten Transaktionsdaten keine Angebotsdaten, sondern tatsächliche Abschlusspreise. Das ist ein erheblicher Informationsvorsprung.
Ein erfahrener Makler präsentiert Immobilien nie einem einzelnen Interessenten exklusiv zumindest nicht zu früh. Durch eine strukturierte Vermarktung, die mehrere qualifizierte Käufer gleichzeitig anspricht, entsteht ein Bieterwettbewerb. Der ist oft der stärkste Preistreiber überhaupt.
Verhandeln ist keine Kunst des Feilschens. Es ist ein strukturierter Prozess, der mit der ersten Ansprache eines Interessenten beginnt und erst mit der notariellen Beurkundung endet. Hier sind die zentralen Mechanismen, die einen erfahrenen Makler auszeichnen:
Der Angebotspreis ist kein Wunschzettel er ist ein strategischer Anker. Zu hoch angesetzt schreckt seriöse Käufer ab und verlängert die Vermarktungsdauer (was den Preis schwächt). Zu niedrig angesetzt verschenkt bares Geld und signalisiert Dringlichkeit. Ein guter Makler setzt den Preis so, dass er Verhandlungsspielraum lässt, ohne Substanz zu kosten. Das klingt einfach – ist es aber nicht.
Wann werden welche Informationen geteilt? Wann wird das erste Angebot eingeholt? Wann reagiert man und wann wartet man bewusst? Profis wissen: Wer zuerst eine konkrete Zahl nennt, ist im Nachteil. Wer zuerst über einen anderen Interessenten informiert, erhöht den Druck auf den aktuellen Bieter. Diese Informationsökonomie ist ein zentrales Werkzeug.
Manchmal geht es Käufern nicht ausschließlich um den Preis. Einige brauchen Flexibilität beim Übergabetermin. Andere möchten Sicherheit bei der Finanzierung. Wer diese Bedürfnisse kennt, kann nicht-monetäre Zugeständnisse machen, die dem Käufer viel wert sind und den Verkäufer wenig kosten.
Kein Verkauf ist wie der andere. Ein guter Makler wählt seine Strategie situativ abhängig von der Marktlage, dem Objekt und dem Käuferprofil. Hier sind die wichtigsten Szenarien:
Typisches Ergebnis: 10–15 % über dem ursprünglichen Angebotspreis sind in dieser Konstellation realistisch besonders bei Einfamilienhäusern in Augsburg, Friedberg und Kissing.
Typisches Ergebnis: Angebotspreis wird gehalten oder Abschlag bleibt unter 2–3 %. Verkauf kommt zuverlässig zustande.
Typisches Ergebnis: Preisabschläge bleiben auf das faktisch begründbare Maß begrenzt. Emotional getriebene Forderungen werden sachlich entkräftet.
Typisches Ergebnis: Kontrolle über das Narrativ bleibt beim Makler. Preisanpassungen erfolgen strategisch, nicht reaktiv auf Käuferdruck.
Typisches Ergebnis: Abschlussquote steigt deutlich. Käufer fühlen sich unterstützt statt unter Druck was die Verhandlungsatmosphäre verbessert.
| Maklerverkauf | Privatverkauf |
|---|---|
| Klare Preisstrategie auf Basis echter Marktdaten | Orientierung an Onlineportalen (Angebotspreise, keine Abschlusspreise) |
| Professionelle Fotos, Grundrisse, Exposé-Texte | Häufig Handyfotos, unklare Grundrisse, generische Beschreibungen |
| Strukturierter Besichtigungsprozess mit Vor-Qualifizierung | Jeder darf besichtigen oft ohne Kaufabsicht oder Finanzierung |
| Emotionale Distanz in der Verhandlung | Eigentümer reagiert auf Kritik emotional, gibt zu früh nach |
| Bieterwettbewerb durch gezielte Mehrfachvermarktung | Verhandlung mit erstem ernsthaften Interessenten |
| Bonitätsprüfung vor Kaufzusage | Finanzierungsstatus oft erst beim Notar geklärt |
| Haftung und rechtssichere Dokumentation | Risiko von Aufklärungspflichtverletzungen |
Eine Garantie kann kein seriöser Makler geben der Markt ist der Markt. Was ein guter Makler garantieren kann: einen strukturierten Prozess, der alle Hebel für den bestmöglichen Preis nutzt. In der Praxis liegt der Unterschied zum Privatverkauf bei gut vermarkteten Objekten regelmäßig im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich.
Bei Immobilien Kufleitner beträgt die Maklerprovision nur 2,5% (inkl. MwSt.) jeweils für den Käufer und Verkäufer. Bei einem Objekt mit 400.000 Euro Marktwert beträgt die Provision also für den Verkäufer ca. 10.000 Euro. Wenn der Makler durch professionelle Vermarktung und Verhandlung nur 5 % mehr erzielt also 20.000 Euro ist die Provision doppelt bezahlt. Das Risiko trägt der Makler, denn er arbeitet auf Erfolgsbasis.
Fragen Sie ihn konkret: Wie gehen Sie vor, wenn ein Käufer einen Preisabschlag fordert? Wie handhaben Sie mehrere Interessenten gleichzeitig? Was ist Ihre Strategie, wenn das Objekt länger als 60 Tage auf dem Markt ist? Ein erfahrener Makler gibt klare, konkrete Antworten. Wer dann anfängt zu schwimmen, handelt eher nach Bauchgefühl als nach Methode.
Es kann eines werden. Ein zu hoher Angebotspreis lässt Immobilien „verbrennen" nach 60 bis 90 Tagen ohne Abschluss entsteht ein negativer Markteffekt, der den finalen Preis unter den ursprünglichen Marktwert drücken kann. Ein guter Makler wird Ihnen eine Preisempfehlung mit Datenbasis geben. Die Entscheidung liegt bei Ihnen aber Sie sollten die Konsequenzen kennen.
Gerade dann. In gefragten Lagen wie Augsburg-Haunstetten, Kissing oder Mering entstehen durch professionell moderierte Bieterwettbewerbe besonders hohe Aufschläge. Hier ist die Differenz zwischen einem durchschnittlichen und einem sehr guten Makler am größten weil das Potenzial vorhanden ist, aber ohne Steuerung ungenutzt bleibt.
Der Verkaufspreis Ihrer Immobilie hängt nicht allein davon ab, was Ihr Haus wert ist. Er hängt davon ab, wie gut der Verkaufsprozess vorbereitet ist, wie viele qualifizierte Käufer Sie ansprechen und wie sicher und strukturiert die Verhandlung geführt wird.
Ein erfahrener Makler bringt genau das mit: Marktkenntnis, emotionale Distanz, den richtigen Zeitpunkt und je nach Situation die passende Strategie. Die Provision ist kein Kostenfaktor. Sie ist eine Investition in das Ergebnis.
Der erste Schritt ist immer der gleiche: Lassen Sie Ihre Immobilie professionell bewerten und sprechen Sie offen über Ihre Verkaufsziele. Dann wissen Sie, was möglich ist.

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